Die adlige polnische Familie Baum.
Die adlige polnische Familie Baum.
Baum, polnisches Wappen, unter österreichischer Panschaft gewährt. Józef Baum von Wieliczka Appelshofen. im Jahr 1777. Baum. Galizien. Erhielten 1777 den Galizischen Adel mit dem Beinamen Appelshofen. Ein Zweig erhielt 1811 den Österreichischen Barontitel.
Wappenbeschreibung.
Baum. Auf silbernen Grund in den Feldern I und IV je ein grüner Apfelbaum mit grünem Laub und roten Äpfeln, grünem Laub und braunem Stamm. In den Feldern II und III auf gelbem Grund je ein schwarzer Adler mit ausgebreiteten Flügeln und links gedrehtem Kopf. Auf dem Schild zwei halb zueinander auf gewandten Spangenhelmen. Auf der rechten Adelskrone ein schwarzer Adler als Helmschmuck. Auf der linken Seite auf der Adelskrone ein grünbelaubter Apfelbaum mit roten Äpfeln. Wappendecken rechts, schwarz, mit Gold wechselnd. Wappendecke links, grün mit Silber wechselnd.
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Die adlige polnische Familie Baum II. Barone.
Baum. (Baum II). Polnisches Wappen. Titel Baron unter österreichischer Panschaft gewährt. Antoni von Baum zu Appelshofen. Sein Vater führte das Wappen Baum im Jahre 1811. Józef Baum v. Appelshofen, Gubernialsekretär in Galizien (gestorben1813), wohl Bruder des Anton FreiPann (s. 1777) B. v. A., geb. 1763, gestorben1829 als Hofrat und Krakauer Kreishauptmann; s. auch Bd. lL35,37.
Wappenbeschreibung.
Baum. (Baum II). Wappen waagerecht mittig geteilt. In der oberen blauen Hälfte vier gekreutzte silberne Spatel (?) oder Lanzen (?), darüber die Kappe eines (?). In der unteren Hälfte aug goldenem Grund eine Wehrmauer mit einem offenen zweiflügligen Tor, in der Mitte ein schwarzer Doppeladler. Auf dem Schild eine Baronskrone. Als Schildhalter zwei goldene wachsende Löwen mit roten Zungen. Einer nach rechts, einer nach links blickend.
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Der letzte Ritter Baum von Appelshofen
Eine galizische Rittergeschichte
Im Jahr des Herrn 1777, als die Stürme über Galizien zogen und die Kronländer unter österreichische Herrschaft gerieten, erhob sich ein Ritter aus bescheidenem Hause: Józef von Baum zu Appelshofen. Mit klarem Blick, einem festen Schwur auf Gerechtigkeit und dem Apfelbaum als Zeichen seiner Familie auf dem Wappen, wurde ihm der galizische Adel gewährt.
Doch hinter der feierlichen Zeremonie lauerte eine dunkle Wahrheit: Der schwarze Adler, ein Symbol der Krone, der auch das Wappen zierte, beobachtete alles. Denn Józef sollte nicht nur ein Adliger sein – sondern ein königlicher Bote im Dienste der Habsburger, mit dem Auftrag, geheime Botschaften durch das zersplitterte Galizien zu tragen.
Als sein Bruder Antoni von Baum 1811 den Barontitel erhielt und zur militärischen Spitze des Krakauer Kreises aufstieg, entdeckte er eine Verschwörung: Eine verborgene Bruderschaft – Die Wurzel der Schatten – plante die Zerschlagung des österreichischen Einflusses in Polen. Ihre Mitglieder trugen goldene Löwenringe, und ihr Symbol war eine geöffnete Wehrmauer auf goldenem Grund – jenes mysteriöse Wappenmotiv aus dem späteren Baum-Wappen.
Antoni, nun Baron und Kreishauptmann, musste sich entscheiden: der Krone dienen oder seine galizischen Wurzeln schützen. In einem dramatischen Showdown, tief in den alten Festungsmauern von Lemberg, trat er den Verrätern gegenüber – mit nur seinem Schwert, seinem Eid und dem alten Apfelbaumring seines Vaters.
Die Legende sagt: Der letzte Schlag, den Antoni gegen die dunklen Löwen führte, ließ rote Äpfel vom Baum vor der Festung regnen – ein Zeichen der gereinigten Ehre.
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